Fallstudie: Vorstandsworkshop zur Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb des Führungsteams

Workshopziel: Das Führungsteam hat die Hindernisse in der gemeinsamen Zusammenarbeit überwunden.

Workshoptyp: Vorstandsworkshop mit dem Führungsteam einer Organisationseinheit
Teilnehmer: 12
Zeit: 6 Stunden
Der Kunde:

Der Kun­de ist ein inter­na­tio­na­ler Kon­sum­gü­ter­her­stel­ler. Der Work­shop wur­de mit dem Vor­stand eines Geschäfts­be­rei­ches und sei­nem direk­ten Lei­tungs­team durch­ge­führt.

Die Aufgabenstellung:

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zusam­men­ar­beit des Geschäfts­be­rei­ches unter­ein­an­der ist durch das Wachs­tum der ver­gan­ge­nen Jah­re gestört. Durch einen Vor­stands­work­shop soll die Basis für eine bes­se­re Zusam­men­ar­beit inner­halb des Füh­rungs­teams gelegt wer­den. Gleich­zei­tig erkennt das Füh­rungs­gre­mi­um posi­ti­ve und nega­ti­ve Ver­hal­tens­wei­sen. Durch geziel­tes Feed­back soll ein Bewusst­sein für eine zukünf­ti­ge Zusam­men­ar­beit geschaf­fen wer­den.

Ablauf:

Nach meh­re­ren Vor­ge­sprä­chen mit dem Auf­trag­ge­ber, erar­bei­te­te Jens Drö­ge ein Kon­zept für einen Vor­stands­work­shop, das u.a. LEGO® SERIOUS PLAY® vor­sah.

Die 12 Teil­neh­mer ent­war­fen zunächst eine Vor­stel­lung davon, wie es auf einen Drit­ten wir­ken wür­de, wenn er die Zusam­men­ar­beit und Kom­mu­ni­ka­ti­on betrach­ten wür­de. Aus die­sem gemein­sa­men Bild wur­den die wesent­li­chen drei Din­ge her­aus­ge­ar­bei­tet.

Die­ses Ver­ständ­nis von der gegen­wär­ti­gen Situa­ti­on bil­de­te die Aus­gangs­ba­sis für eine Visi­on der zukünf­ti­gen Zusam­men­ar­beit, um wel­che her­um die wich­tigs­ten posi­ti­ven Ver­hal­tens­wei­sen iden­ti­fi­ziert wur­den. Um gleich­zei­tig die nega­ti­ven Ver­hal­tens­wei­sen anzu­spre­chen, wur­de beob­ach­te­tes, erleb­tes oder sel­ber an den Tag geleg­tes Tun benannt.

Die­se Pha­se der Selbst­re­fle­xi­on wur­de abschlie­ßend von einer Feed­back­run­de beglei­tet, die die Basis für ein bes­se­res Team­ver­ständ­nis bil­de­te.

Die posi­ti­ven wie nega­ti­ven Ver­hal­tens­wei­sen sowie die Ergeb­nis­se aus dem Feed­back bil­de­ten die Grund­la­ge für die gemein­sa­me Erstel­lung von erreich­ba­ren Quick-Wins und der Ablei­tung von kon­kre­ten Maß­nah­men auf dem Weg gelun­ge­ner Zusam­men­ar­beit.

Ergebnisse:
  • gemein­sa­mes Ver­ständ­nis über die gegen­wär­ti­ge Form der Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zusam­men­ar­beit
  • gemein­sa­me Vor­stel­lung, wie Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zusam­men­ar­beit zukünf­tig gestal­tet sein soll
  • Selbst­re­fle­xi­on und Selbst­er­kennt­nis
  • Feed­back über eige­ne Stär­ken und Hand­lungs­fel­der hin­sicht­lich Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zusam­men­ar­beit
  • Quick-Wins, kon­kre­te Maß­nah­men­plä­ne und Next-Steps
Feedback:

das Feed­back durch LEGO®-Stei­ne war hart, aber fair und sach­lich. Es tat nicht weh.“

wir haben ein star­kes Bild der gemein­sa­men Zusam­men­ar­beit ent­wi­ckelt!“

Jens Drö­ge hat den Work­shop fan­tas­tisch mode­riert und jeden zu Wort kom­men las­sen.“

Praktische Tipps:
    • Stim­men Sie sich in sol­chen Work­shops eng mit dem Auf­trag­ge­ber ab: Es muss in Ord­nung für alle sein, Feed­back zu erhal­ten. Das gilt ins­be­son­de­re, wenn die Füh­rungs­kraft am Work­shop teil­nimmt.
    • Stel­len Sie sicher, dass die Teil­neh­mer mit Ergeb­nis­sen und einem posi­ti­ven Gefühl den Work­shop ver­las­sen. Sie Teil­neh­mer sol­len moti­viert und gewillt sein , die nächs­ten Schrit­te zu gehen.
    • Las­sen Sie jeden am Pro­zess teil­ha­ben. Jeder hat eine Stim­me, die gehört wer­den muss.
    • Sor­gen Sie für 100% Par­ti­zi­pa­ti­on und leben Sie die Grund­sät­ze par­ti­zi­pa­ti­ver Füh­rung.
    • Pla­nen Sie genü­gend Pau­sen ein und sor­gen Sie für gutes Essen.
    • Machen Sie dem Auf­trag­ge­ber klar, dass das Ergeb­nis zählt und nicht, dass der Tag mit 8 Stun­den gefüllt wird.

Die Teil­neh­mer aktiv am Pro­zess teil­neh­men zu las­sen ist der Schlüs­sel zum Erfolg. Ich nut­ze die „Prin­zi­pi­en gelun­ge­ner Mee­tings“, um effi­zi­en­te Mee­tings und Work­shops zu gestal­ten, die nach­hal­ti­ge Ergeb­nis­se lie­fern.

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