Teilnehmerbericht: Teamcharta mit 12 Grundsätzen

LEGO Serious Play in der Teamentwicklung: Fallstudie und Teilnehmerbericht

von Dieter Schmutz, Teilnehmer der LEGO Serious Play-Ausbildung im März 2020

Am letz­ten Frei­tag habe ich bei dir die Aus­bil­dung zum LSP Mode­ra­tor abge­schlos­sen. Am Mon­tag hat­te ich bereits einen Kun­den­work­shop. Hier mein Teil­neh­mer­be­richt:

Das Ziel bestand dar­in, zu einer „Team-Char­­ta“ mit 12 Grund­sät­zen unter den 20 Team­mit­glie­dern einen Kon­sens her­zu­stel­len. Die bevor­ste­hen­de Ein­füh­rung von Scrum soll­te auf die­ser trag­fä­hi­ge Wer­te­ba­sis auf­bau­en. Erwar­tet wur­de von allen eine 4 oder 5 Zustim­mung auf einer Ska­le von 0 — 5 (Fist-to-Five Voting).

Ich erhielt den Auf­trag zur Mode­ra­ti­on die­ser Kon­sens­fin­dung erst am Tag des Work­shops und war heil­froh, dass ich auf das Vor­ge­hen zum Bau eines gemein­sa­men Modells zurück­grei­fen konn­te, wie wir es im LSP Trai­ning gelernt hat­ten: Wir stell­ten uns alle um einen gros­sen Tisch. Ich ging der Rei­he nach zu den 3- bis 1‑Votern und frag­te sie, was geän­dert wer­den müss­te, damit sie mit 4–5 abstim­men wür­den. Ich schrieb jedes die­ser Voten auf eine Kar­te, frag­te um Zustim­mung ob ich das Anlie­gen rich­tig wie­der­ge­ge­ben habe und über­reich­te die Kar­te an den Urhe­ber. Jetzt konn­te jeder der „Kri­ti­ker“ sei­nen Ein­wand (phy­sisch) ein­brin­gen und die 4 und 5 „Voter“ erhiel­ten von mir den Auf­trag, genau auf­zu­pas­sen und sofort inter­ve­nie­ren, wenn gewünsch­te Ände­run­gen an der Char­ta ihre Zustim­mung beein­träch­ti­gen wür­de.

Das Ergeb­nis: Die 7 Kri­ti­ken konn­ten zu 3 Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­gen geclus­tert wer­den. Jeder 2er bzw. 3er Clus­ter stimm­te zu, bis zum nächs­ten Team-Work­­shop einen Ver­bes­se­rungs­vor­schlag aus­zu­ar­bei­ten. Und noch bes­ser: Am Ende des Work­shops ver­ein­bar­ten die 3 Grup­pen einen gemein­sa­men Bespre­chungs­ter­min, weil sie erkann­ten, dass es nicht ziel­füh­rend wäre, wenn ein Ver­bes­se­rungs­vor­schlag mit einem ande­ren kol­li­die­ren wür­de (self-orga­­ni­­zing, value-dri­­ven Team).

Die Co-Lei­­te­­rin des Teams sag­te anschlies­send zu mir: „Mich hat begeis­tert mit wel­cher Sicher­heit und (schein­ba­rer?) Leich­tig­keit du unse­re sehr hete­ro­ge­ne Grup­pe mit eini­gem Wider­stand im Eini­gungs­pro­zess gelenkt und schliess­lich zum Zusam­men­ar­bei­ten bewegt hast.“

Ich gebe die Blu­men ger­ne an Jens wei­ter (eine behal­te ich sel­ber ;.-)”

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Die Aus­bil­dung von SERIOUSWORK ist die ein­zi­ge, die Sie sofort in den Fah­rer­sitz erhebt. Jede Übung, die wir als Trai­ner vor­ma­chen, machen Sie unter Anlei­tung nach. Sie lern­den von der direk­ten Übung, dem Feed­back und der Inter­ak­ti­on. Am Ende der bei­den Tage wer­den Sie Ihren ers­ten Work­shop mode­riert haben — Fah­ren lernt man nicht auf dem Bei­fa­her­sitz!

Ter­mi­ne und die Anmel­dung zur online-Aus­­­bil­­dung oder zur Prä­sen­z­aus­bil­dung fin­den Sie auf www.serious.global.

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