LEGO Serious Play Praxistipp: Kleines Wort – großer Unterschied!

LEGO Serious Play Fragen: Kleine Unterschiede in der Formulierung können große Auswirkungen auf das Ergebnis haben

Was wir in LEGO SERIOUS PLAY errei­chen wol­len: Das alle Teil­neh­mer Meta­phern nut­zen, um mit ihren Model­len Ant­wor­ten auf eine Auf­ga­be zu fin­den. Damit die­se per­fekt sind, muss die Fra­ge akku­rat for­mu­liert sein.

Um mög­lichst abs­trak­te Model­le mit Tief­gang zu erhal­ten, müs­sen die LEGO Serious Play Fra­gen nicht nur prä­zi­se for­mu­liert, son­dern die Wor­te auch wei­se gewählt sein. Die Auf­ga­be “Baue ein Modell, dass Dei­nen Alp­traum­kol­le­gen zeigt” kann z.B. dazu füh­ren, dass Teil­neh­mer Model­le bau­en, die tat­säch­lich “wie” Kol­le­gen aus­se­hen, indem z.B. Mini­fi­gu­ren ver­baut wer­den. Der Grund ist, dass das Verb “zei­gen” zu bild­li­chen Ant­wor­ten führt (= darstellen).

Abstrakte Fragen = metaphorische Ergebnisse

Ersetzt man das Verb “zei­gen” durch “cha­rak­te­ri­sie­ren”, erhält man ganz ande­re Ergeb­nis­se. Die Model­le wer­den abs­trak­ter, viel­fäl­ti­ger und Stei­ne wer­den so eigen­setzt, dass sie eine Bedeu­tung bekom­men. Bei der Fra­ge nach dem “idea­len Arbeits­zim­mer” erhält man so z.B. Model­le, die “Frei­heit” oder “Luf­tig­keit” beinhal­ten, statt “Kaf­fee­ma­schi­nen” oder “2 Fens­ter” beim Verb “zei­gen”.

Tipp:

Wenn man Model­le erhal­ten möch­te, die wirk­lich etwas beschrei­ben, soll­te man Ver­ben wie “beschrei­ben”, “zei­gen” oder “dar­stel­len” wäh­len. Will man jedoch tie­fer gehen­de Anwor­ten und Abs­trak­ti­on, dann soll­te man Ver­ben wie “cha­rak­te­ri­sie­ren” oder “reprä­sen­tie­ren” wäh­len. Je kla­rer das Verb, des­to bild­li­cher das Ergebnis.

Haben Sie Ergeb­nis­se erhal­ten, die an der Auf­ga­be vor­bei gehen, nut­zen Sie den Ret­tungs­an­ker!

Das ist nur einer von vielen Tricks, die Sie erleben und lernen können…

… ent­we­der in einem unse­rer Work­shops — egal ob online oder prä­senz — oder in der ein­zi­gen LEGO SERIOUS PLAY — Aus­bil­dung, in der Sie all die­se Tech­ni­ken nicht nur erle­ben, son­dern sel­ber ab der ers­ten Stun­de anwen­den werden.

Durch Vor­ma­chen, sel­ber Üben und Feed­back bekom­men Sie sofort die Sicher­heit, die Sie brau­chen, um sofort nach der Aus­bil­dung Ihren ers­ten Work­shop durch­füh­ren zu können.

Fah­ren lernt man nicht auf dem Beifahrersitz!

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